Eine Ära ist zu Ende

Münstersche Zeitung 24.01.2012, 17:19   TOP 

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VON CHRISTIAN BÖDDING

Schluss. Aus. Vorbei. Heinz Tewes legte am Sonntag nach zwölf Jahren den Vorsitz des Heimatvereins nieder. Die Versammlung dankte ihm für das in dieser Zeit Geleistete mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.

Kaffee und Kuchen gab es für die Mitglieder im Bürgersaal kostenlos. "Für die Treue zum Verein", wie Tewes eingangs erklärte. Ein letztes Mal hieß er die Gäste des mit 1126 Mitgliedern größten Vereins der Gemeinde willkommen. Darunter: Weihbischof Wilfried Theising, Ehrenvorsitzender Paul Mensing, Bürgermeister Helmut Brüning, die Altbürgermeister Hermann Rosing und Reinhard Jockweg, der ehemalige Gemeindedirektor Wilhelm Budde sowie NRW-Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren.

Nach verschiedenen Regularien blickte Tewes vor der Wahl eines neuen Vorsitzende auf seine Amtszeit zurück. Der Kern: Es wurden rund 100 000 Euro investiert und fast ausschließlich durch Spendengelder hereingeholt. Doch nach zwölf Jahren als Vorsitzender sei nun Schluss. Bei der Suche nach einem Nachfolger habe sich der Vorstand Absage über Absage eingeholt, berichtete Tewes. "Es musste ja auch einer sein, der noch jung an Jahren und dynamisch veranlagt ist. Vor allen Dingen musste er vom Gesamtvorstand akzeptiert werden und seine Ehefrau sollte dazu stehen. Diese Person haben wir gefunden. Wir schlagen Bernhard Iking als neuen Vorsitzenden vor." Der 56-Jährige, seit einem Jahr Beisitzer, wurde einstimmig gewählt. Ihm stehe es nicht zu, gleich schon eine große Rede zu halten, sagte Iking nach der Wahl in Richtung Tewes. "Ich möchte nur zwei, drei Sätze sagen: Heinz, es würde den Zeitrahmen sprengen, wenn wir alle deine Verdienste aufzählen würden. Für alles Geleistete ein schlichtes ,Danke." Der Vorstand hoffe, auch künftig auf Tewes Rat und Hilfe zählen zu können. Die Mitglieder folgten dem Vorschlag des Vorstandes und ernannten Tewes zum Ehrenvorsitzenden und zugleich auch Ehrenmitglied.



Bernhard Iking (l.) ist neuer Vorsitzender des Heimatvereins. Sein Vorgänger Heinz Tewes (r.) wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Doch es gab noch mehr der Ehre. "Drei verdiente Mitglieder" hatte Tewes in seiner letzten Amtshandlung ebenfalls zu Ehrenmitgliedern ernannt: Lilo Strede, "immer aktiv im Verein und engagiert in der Gruppe Handarbeit und Spiele dabei"; Erich Terglane, "er half beim Bau des Ackerbürgerhauses und ist aktiv in der Öko-Gruppe", sowie Weihbischof Wilfried Theising, "er ist immer ansprechbar und setzt sich für unsere Belange ein." Der so Gelobte schritt zum Rednerpult und bedankte sich für die Auszeichnung. "Ich freue mich sehr über die Ehrenmitgliedschaft. Ich nehme sie sehr gerne an, denn ich komme gerne nach Metelen", so Theising. "Die Gemeinde ist Teil meines Lebens, ein Stück Heimat, das spüre ich jedes Mal. Es ist schon neun Jahre her, dass ich fortging, aber ich habe das Gefühl, dass es erst gestern war." Es sei beeindruckend, was der Heimatverein auf die Beine stelle. "Sie sind der Kitt, der im Ort alles zusammenhält."

Nach gut drei Stunden endete die Versammlung mit dem Auftritt des Plaggenstiäkerchores. Mit einem "Dankeschön für all die Jahre" verabschiedete er Heinz Tewes musikalisch. Der lauschte der Melodie mit Wehmut im Blick. Tewes' Abschiedsgruß: "Irgendwo laufen wir uns über den Weg. Ich bleibe euch erhalten." In welcher Position das sein wird, verriet Heinz Tewes nicht. Kassierer Helmut Rengers hatte zum Schluss seines Kassenberichtes eine Vermutung geäußert: "Ob er wohl Manager vom Weihbischof wird? In Rom war er ja schon mal."



 Alles hat seine Zeit

Ochtruper Tageblatt 24.01.2012, 16:58   TOP 

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VON IRMGARD TAPPE


Heinz Tewes nimmt Abschied vom Vorsitz des Heimatvereins

Alles im Leben hat seine Zeit. Im Heimatverein Metelen ging Sonntagnachmittag nach zwölf Jahren die „Ära Heinz Tewes“ zu Ende. Während der scheidende Vorsitzende ein letztes Mal die Generalversammlung leitete, verteilte er reichlich Lob und Dank an jene Mitglieder und Ehrenmitglieder, die den Verein durch vielfältiges Engagement lebendig halten. „Ihr alle seid unverzichtbar“, betonte Tewes mehrfach beim Jahresrückblick auf die Aktivitäten derer, die sich ehrenamtlich in den 15 Gruppen unter dem Dach des Heimatvereins engagieren.

Besonders die fachmännische Arbeit der Werkgruppen wusste Tewes zu würdigen. Wenn es im Bereich der Mühle oder des Ackerbürgerhauses etwas auszubessern gibt, sind die engagierten Heimatfreunde der Maurer-, Eisen-, und Holzbastelgruppe stets zur Stelle. Und die Ökogruppe hält die Außenbereiche des Heimatvereinsareals tipptopp sauber. „Ihr arbeitet unzählige Stunden zum Wohle des Heimatvereins. Eure Leistungen sind vorbildlich“, zollte er den fleißigen Männern Anerkennung. Danke sagte Tewes auch seiner Stellvertreterin Agnes Opitz für ihr unermüdliches Engagement im Ackerbürgerhaus.

Als letzte Amtshandlung ernannte Tewes die Mitglieder Lilo Strede und Erich Terglane zu Ehrenmitgliedern. Außerdem erhob er Weihbischof Wilfried Theising in den Ehrenmitgliederstand. „Damit wir ihn in unseren Reihen behalten“, bemerkte Tewes. „Ich nehme diese Auszeichnung gerne an, aber ich würde auch so kommen“, meinte der Geistliche, der Metelen als Teil seines Lebens und Stück Heimat bezeichnete. „Wenn Sie mal einen Ausflug machen wollen, lade ich Sie alle herzlich nach Xanten ein“, gab der Weihbischof vom Niederrhein den Metelener Heimatfreunden einen Tipp fürs Jahresprogramm.



Bevor Tewes das Zepter an seinen Nachfolger weiterreichte, würdigte die zweite Vorsitzende Agnes Opitz das Wirken des scheidenden Vorsitzenden und das gute Miteinander im Vorstand. Gerührt nahm Heinz Tewes dann die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins entgegen, was ihm gleichzeitig die Ehrenmitgliedschaft bescherte.

„Deine Verdienste zum Wohle des Heimatvereins und der Gemeinde Metelen zu würdigen, würde den zeitlichen Rahmen sprengen“, meinte der neue Vorsitzende Bernhard Iking. Er hoffe, dass Tewes dem Vorstand auch künftig mit Rat und Unterstützung zur Seite stehe, bemerkte Iking. Tewes signalisierte, dass er nicht die Absicht habe, auszuwandern. Als zum Schluss der Plaggenstiäkerchor unter Leitung von Herbert Lösing stimmgewaltig „Ein Dankeschön für all die Jahre. Sie sind vorbei, es tut uns allen Leid . . .“ erklingen ließ, schien es, als habe der scheidende Vorsitzende mit den Tränen zu kämpfen.



 Ein Ohrenschmaus

Münstersche Zeitung 30.12.2011, 14:01   TOP 


VON PHILLIP KLENNER

Konzert: Plaggenstiäkerchor und Tenor Wilfried Stening in der Pfarrkirche

Eine besonders behagliche, ja nahezu träumerische Stimmung herrschte am Mittwochabend in der Pfarrkirche Ss. Cornelius und Cyprianus. Der Plaggenstiäkerchor des Heimatvereins und Solist Wilfried Stening hatten wieder zum traditionellen Weihnachtssingen eingeladen. Weihnachtliche Klangmelodien erfüllten den Kirchenraum und ließen die Metelener noch einmal über die vergangenen Festtage nachdenken.



„Wir freuen uns, dass Sie, liebe Musik- und Gesangsfreude, den Chor- und Sologesang, aber auch das gemeinsame Singen lieben“, sagte Moderator Erich Joost, der mit kurzen Geschichten und eigenen weihnachtlichen Erfahrungen durch das Programm der Heimatfreunde führte. Nach einem ersten Ohrenschmaus der sieben Akteure unter der Leitung von Herbert Lösing, der den Gesang auf dem Akkordeon begleitete, und des Solisten Wilfried Stening, erzählte Joost eine kleine Geschichte von einem Jungen, der seinen Großvater besuchte und die von ihm geschnitzten Figuren betrachtete. Diese wurden plötzlich lebendig und wuchsen auf seine Größe an, sodass der Junge mir ihnen in die Krippe gehen konnte. Dort wollte er Jesus seine besten und teuersten Spielsachen schenken, doch dieser verweigerte. „Du sollst mir das geben, was in deinem Leben ungenügend ist und ich kann dir helfen, dir in deiner Schwäche zu vergeben“, so Jesus in der Krippe. Noch von den vorgelesenen Worten Joosts bewegt, durften die Besucher und Besucherinnen direkt wieder ihre Gedanken schweifen lassen. Neben traditionellen Weihnachtsliedern wie dem „Kommet ihr Hirten“ und dem „Die Sterne der Heiligen Nacht“ begeisterten auch die großen Klassiker wie die Arie „Panis Angelicus“ von Cäsar Franck, das „Adeste fidelis“ von John Francis Wade und das „Ave Maria“ von Bach/Gounod, das sich sowohl durch die kraft- und gefühlvolle Stimme des Solisten als auch durch den mehrstimmigen Gesang des Chors zum Höhepunkt des Konzertes entwickelte und zum Träumen einlud.

Doch auch das Publikum wurde in das Programm mit einbezogen. Des Öfteren konnte es Lieder aus dem Gotteslob mitsingen und sich nochmals über die Weihnachtszeit freuen. Zum Abschluss des einstündigen Konzertes dankte das begeisterte Publikum dem Plaggenstiäkerchor und Wilfried Stening mit stehenden Ovationen. Erich Joost: „Ich hoffe, wir können alle einen Teil der Weihnachtsfreude mit ins neue Jahr 2012 nehmen.“



 Heimatfreunde haben 2012 viel vor

Ochtruper Tageblatt 29.12.2011, 11:25   TOP 

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Jahresprogramm festgezurrt


Im Vorfeld seiner Jahreshauptversammlung, die am 22. Januar (Sonntag) im Bürgerhaus stattfindet, hat der Heimatverein bereits sein Jahresprogramm festgezurrt. Mehr als 150 Veranstaltungen sind anberaumt und zeigen, wie rege die Heimatfreunde in den einzelnen Gruppen sind.

Folgende Termine sind im Januar geplant: 2. Januar: Gruppe Plattdeutsch; 3. Januar: Karten spielen; 10. Januar: Nadel und Faden; 11. Januar: Senioren; 14. Januar: Winterwanderung; 16. Januar: Gruppe Plattdeutsch; 17. Januar: Karten spielen; 18. Januar: Holzbastelgruppe; 19. Januar: Handarbeit und Spiele; 22. Januar: Generalversammlung; 24. Januar: Nadel und Faden; 26. Januar: Pättkesfahrer; 30. Januar: Gruppe Plattdeutsch; 31. Januar: Karten spielen. Im Februar gibt es folgendes Programm: 1. Februar: Holzbastelgruppe; 7. Februar: Nadel und Faden; 8. Februar: Senioren / Grünkohlessen; 13. Februar: Gruppe Plattdeutsch; 14. Februar: Karten spielen; 15. Februar: Holzbastelgruppe; 16. Februar: Handarbeit und Spiele; 21. Februar: Nadel und Faden; 23. Februar: Pättkesfahrer; 27. Februar: Gruppe Plattdeutsch; 28. Februar: Karten spiele und 29. Februar: Holzbastelgruppe



Der „Plaggenstiäker met Schuwkoar“, Symbolfigur der Metelener Ackerbürger, ziert das Titelblatt des Jahresprogramms der Heimatfreunde.


Neben den wiederkehrenden Terminen der einzelnen Gruppen, die das Tageblatt regelmäßig im Tageskalender veröffentlicht, finden im März das Palmstöcke basteln (30. März) und die Mühlenreinigung (31. März) statt. Im April lädt der Heimatverein zum Osterfeuer (8. April) ein, am 30. April heißt es „Tanz in den Mai“.

Fester Termin im Mai ist der Mühlentag an der Plagemannschen Kornwassermühle (29. Mai). Im Juni steht das Pfannekuchenessen der Senioren (18. Juni) auf dem Programm. Im August wird sicherlich die Mehrtagesfahrt (26. August bis 2. September) regen Anklang finden. Des Weiteren findet am 9. September der Denkmaltag statt.

Pflichttermin für alle Heimatfreunde ist im Oktober der Fettmarkt, der am Wochenende 20./21. Oktober über die Bühne gehen wird. Das Jahresprogramm schließt ab mit der Weihnachtsfeier der Senioren am 12. Dezember sowie dem Weihnachtslieder singen am 30. Dezember.

Besonders hingewiesen wird im Programmheft auf die Mühlenöffnungstage (1. April, 6. Mai, 28. Mai, 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September, 9. September und 21. Oktober (Fettmarkt). Änderungen und Ergänzungen, so heißt es in der Pressemitteilung der Heimatfreunde abschließend, seien möglich und würden rechtzeitig in der Tagespresse bekannt gegeben.




 Uschi Ernst verstorben.

admin 05.12.2011, 13:49   TOP 

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Der Heimatverein hat tief betroffen zur Kenntnis nehmen müssen, dass nach langer schwerer Krankheit das aktive Vorstandsmitglied Uschi Ernst am 2. Adventssonntag verstorben ist.




Uschi Ernst gehörte seit 1996 ununterbrochen dem Vorstand des Heimatvereins an. In den 15 Jahren hat sie enorm viele ehrenamtliche Arbeit zum Wohle des Vereins geleistet. Der Kindergruppe "Nadel und Faden" sowie den Gruppen "Handarbeit und Spiele" und "Plattdeutsch" war sie in besonderer Art und Weise verbunden.

Der Heimatverein wird sie nicht vergessen.








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