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Chronik

 

Chronik Heimatverein Metelen e.V. 

 

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Der Heimatverein Metelen wurde am 29. Januar 1929 gegründet. Erster Vorsitzender wurde Wilhelm Schürhoff, Schriftführer Bernhard Hülso. Die konstituierende Sitzung fand am 16.04.1929 im Saal der Gaststätte Pieper statt. Zielsetzungen die sowohl die Heimat- als auch Kulturpflege in der Vechtestadt betrafen, wurden erörtert und beschlossen. Den Nachlässen ist zu entnehmen, dass über einen langen Zeitraum der Verkauf der Apostelfiguren der Katholischen Kirchengemeinde an den Dom zu Münster die Heimatfreunde bewegte. Selbst das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin war bei der Entscheidungsfindung eingebunden.

Für Metelen war der Kreiskulturwart Dr. Friedrich Castelle zuständig. Dieser hatte auch Sitz und Stimme im Vorstand des Heimatvereins. Über die Heimatvereine bzw. dem Westfälischen Heimatbund versuchten die Nationalsozialisten weiter Einfluss zu gewinnen. Mitglied im Westfälischen Heimatbund wurde 1935 das Amt Metelen und nicht der Heimatverein. 1938 starb Wilhelm Schürhoff, dass Amt wurde kommissarisch vom damaligen Bürgermeister Dr. Linnhoff übernommen.

Bis Kriegsende waren dann die Lehrer Rudolf Hellmann und Bernhard Perdekamp eingesetzt, aber auch der Name Bernhard Hegemann war schon durch verschiedene Tätigkeiten bekannt. Das Vereinsleben ruhte aber wohl in dieser Zeit.

1948 kam dann wieder Bewegung in das Vereinsleben. Bernhard Hegemann wurde Vorsitzender und behielt dieses Amt bis 1968 inne. Fragen wie „Macht ein Heimatverein noch Sinn“ beschäftigte zunächst mal die Bevölkerung. Weite Bereiche der heimatlichen Aufgaben wurden durch das Volksbildungswerk des Kreises Steinfurt abgedeckt.

Mit Elan versuchte man 1957 das Vereinsgeschehen wieder auf Schwung zu bringen. Bernhard Hegemann, sein Stellvertreter Josef Lauhues, Schriftführer Josef Artmann, Kassierer Walter Schründer sowie die Beisitzer Paul Brink, Richard Hauck, Max Bürger, Heinrich Konert und Theo Wiedau waren die Männer dieser Stunde.

Im Alter von 76 Jahren trat Bernhard Hegemann ab, wurde Ehrenvorsitzender, sein Nachfolger wurde Walter Schründer. Mit im Boot als 2. Vorsitzender war Klaus Suwelack. Geschäftsführer Theo Wiedau, Beisitzer die Herren Richard Hauck, Bernward Gassmann, Max Bürger, Albert Tietmeyer, Paul Mensing und Hermann Averbeck.

Die Neubelebung von der Neubelebung war dann in der Generalversammlung am 21.02.1970 beschlossene Sache. Die Gemeinde hatte die Bevölkerung zur Teilnahme eingeladen. Landesarchivar Dr. August Schröder plädierte nachdrücklich für die Daseinsberechtigung der Heimatvereine.

Paul Mensing, der durch verschiedenste Tätigkeiten in der Bevölkerung bestens bekannt war, wurde an diesem Tag zum neuen Vorsitzenden gewählt. Kassierer wurde Hans Tewes, erstmals wurden mit Anni Schulze Lohoff und Thekla Pieper zwei Damen als Beisitzerinnen gewählt.

Küeroabende wurden ins Leben gerufen, kleine und größere Wanderungen absolviert, die Geselligkeit wurde mit Wurst- und Wurstebrot oder Pfannekuchenessen gefördert. Familiennachmittage, Treffen mit Nachbarvereinen, Arbeitseinsätze im Vogelpark und Vogelstimmenexkursionen standen auf dem Programm.

Heimatfilm, Freibaum pflanzen, Tagesfahrten, Mehrtagesfahrten, Denkmalpflege, Sternfahrt der Heimatvereine nach Metelen, Lambertus, die Gründung der Seniorenwandergruppe, Blumenpflanzaktion und 1979 das 50-jährige Bestehen waren wichtige Meilensteine in den 70er Jahren.

Zum Vorstand gehörten neben Paul Mensing jetzt Josef Kemper als 2. Vorsitzender, Schriftführer Albert Tietmeyer, Kassierer Hermann Averbeck, sowie die Beisitzerinnen und Beisitzer Wilhelm Budde, Anni Schulze Lohoff, Maria Krumme, Erich Joost, Monika Nienhaus, Hermann Buschkamp und Paul Hollekamp.

Heimatabende, Talk up Platt, Radwanderungen, die Restaurierung der Mühle und des Sägewerkes, Partnerschaft mit Denekamp, Einrichtung des Mühlenmuseum, Heimatkalender, Trachtenanfertigung, Kötterhaus Buschkamp, Diaabende, Karnevalssitzungen, 1100-Jahre  Metelen und die Gründung der Volkstanzgruppe, sind Schlagworte, die für viel Engagement in den 80er Jahren sprechen. Der Plaggenstiäkerchor wurde gegründet. Die Beteiligung an der Herausgabe des Buches "Düt und Dat" von Bernhard Hegemann und die Unterschriftensammlung zur Widererlangung der 1938 verlorenen Stadtrechte sind sicher erwähnenswert. Am 24.03.1985 wird der Heimatverein ein "e.V.".

1990 wurden mit Josef Krude, Thekla Pieper und Moni Nienhaus die ersten Ehrenmitglieder ernannt.

1992 wird Herbert Lösing neuer stellv. Vorsitzender.

Der Fieroabend an de Müell wurde erstmalig veranstaltet, ebenso die Staudenbörse für Blumenfreunde. Weitere Programmpunkte, wie Palmstöcke basteln, Radfahr- und Wandergruppe und Ausstellungen bereichern ab jetzt das jährliche Veranstaltungsangebot. Paul Mensing wird am 16. Oktober 1990 vom Kreistag einstimmig zum Kreisheimatpfleger bestellt. Für besondere Verdienste in der Heimat- und Brauchtumspflege erhält Paul Mensing am 15. Dezember 1995 den Wanderpreis des Kreises Steinfurt. Mit Hermann Averbeck tritt ein verdienter Mitstreiter der ersten Stunde von der aktiven Bühne ab. Die Kassengeschäfte übernimmt Hans Köning. Albert Tietmeyer ist auf Radio RST mit seinen plattdeutschen Kolumnen zu hören.

Bautätigkeiten bestimmen fortan das Geschehen im Verein, ohne dass dabei andere Aktivitäten eingeschränkt oder gestrichen worden wären. Pastor Erich Elpers begleitet die Erstellung der Stationen für den Lebensweg Jesu.

Das Haus Tendyck , unser heutiges Ackerbürgerhaus „Hans Tietmeyer“ rückte am 29. November 1996 in den Mittelpunkt des Vereinsgeschehens. Paul Mensing, Albert Tietmeyer und Hans Köning unterzeichneten den Grundstückskaufvertrag um das lang gehegte Ziel, eine eigene Bleibe für den Verein zu finden, in die Tat umzusetzen. Bau- und Finanzierungsplan sowie Nutzungskonzept wurden in der Generalversammlung am 16.02.1997 abgesegnet. Am 31.10.1998 war unser „Wohnzimmer“ mit tatkräftiger Hilfe von Bauleiter Ludger Mensing fertiggestellt. Heinz Möllers heißt seit 1997 der 2. Vorsitzende des Vereins.

Das Ackerbürgerhaus mit Leben zu erfüllen hatte nun Priorität. Mit neuen Angeboten wie „Karten spielen“ und die Handarbeitsgruppen „Nadel und Faden“ sowie „Handarbeit und Spiele“ wurde das Programm erweitert.

1999 verabschiedet sich ein Eckpfeiler in der Vereinschronik. Paul Mensing geht nach 29 arbeitsreichen Jahren als Vorsitzender des Heimatvereins in den wohlverdienten Ruhestand. Er wird in der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger wird einstimmig Heinz Tewes.

Das Jahresprogramm auf hohem Niveau halten, aber auch weitere Mitglieder, vor allem jüngere Personen zu gewinnen, war das Motto für das neuformierte Vorstandsteam.

Der Ausbau des Bodenraumes im Ackerbürgerhaus zu Büro- und Archivräumen, die Gründung der verschiedenen Werkgruppen, Mühlenausschuss, Präsenz durch Kiepenkerle oder Veranstaltungen wie „Holzversteigerung zu Fettmarkt“, „Klipp –Klapp“ zu den Kartagen das „Mähen und Dreschen“ nach alter Tradition erfüllen bereits diese gesteckten Ziele. Die Zahl der Mitglieder ist sprunghaft angestiegen, die 1000er Grenze ist längst übersprungen.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war sicherlich das 75-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 2004. Eine Festwoche, die perfekt organisiert und mit vielen Veranstaltungen für Abwechslung in Metelen sorgte.

In einer Chronik, aus Anlass dieses Geburtstages herausgegeben, sind die Höhen und Tiefen des Heimatvereins nachzulesen. Dieser Text wurde dort auszugsweise entnommen.

Zum Vorstand gehörten im Jubiläumsjahr:     

1. Vorsitzender Heinz Tewes

2. Vorsitzender Heinz Möllers

Schriftführer Albert Tietmeyer

Kassierer Hans Köning

Beisitzer/Beisitzerinnen Agnes Opitz, Sefi Kock, Uschi Ernst, Agnes Kollorz, Heinz Kippelt, Agatha Bockholt, Hermann Schaten und Werner Pöpping.


Zwei weitere Gruppen sind in das Vereinsleben integriert worden. Eine Holzbastelgruppe mit mehr als 20 Kindern ist ebenso aktiv, wie eine Gruppe älterer Heimatfreunde, die unsere Muttersprache das „Platt“ in Ehren halten wollen.

 35 Jahre nach seiner Wahl zum Beisitzer verlässt Albert Tietmeyer die Vorstandsbühne. Mit ihm verabschieden sich auch Heinrich Möllers und Sefi Kock. Neue 2. Vorsitzende wird Agnes Opitz, der Schriftführer heißt ab sofort Thomas Suwelack. 

Das Jahr 2006 war geprägt von den Kartoffelwochen. Viele Hände waren über mehrere Monate im Einsatz um dieser Aktion zu einem Erfolg zu verhelfen. Die Kinder der drei Kindergärten waren von der Pflanzaktion bis zur Ernte voll mit im Einsatz. Schließlich floss ja der Nettoerlös in ihre Einrichtungen. Das Vereinsleben bereichern ab sofort eine Trachtengruppe und die Akkordeonfreunde.

In der Generalversammlung 2008 wurden Helmut Rengers und Herbert Teigeler als Beisitzer einstimmig von der Versammlung in den Vorstand gewählt.

2009 wurde Helmut Rengers Nachfolger von Hans Köning als Kassierer, Herbert Teigeler löste Thomas Suwelack als Schriftführer ab. 

Im Büro des Heimathauses haben Dr. Jürgen Schmitter und Dr. Ulrich Klisa ihre Arbeit zur Errichtung eines regionalgeschichtlichen Zentrums aufgenommen. Zur Zeit werden den Heimatfreunden monatlich bis zu 30 Veranstaltungen angeboten. Ein reger Zulauf ist festzustellen.

Bemerkenswert war im Jahr 2011 die Wiederholung der Kartoffeltage. Ebenso wie bei der ersten Auflage im Jahr 2006 wurde der beträchtliche Nettoerlös den drei Kindergärten zur Verfügung gestellt. Heimatfreunde verkauften beim Kindergartenfest selbst gebastelte Stiefelknechte oder backten Reibepfannkuchen bei der Adventsausstellung vom Blumengeschäft Mensing. Auch diese erwirtschafteten Gewinne wurden für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt.

Der Heimatverein hat tief betroffen zur Kenntnis nehmen müssen, dass nach langer schwerer Krankheit das aktive Vorstandsmitglied Uschi Ernst am 2. Adventssonntag verstorben ist. Uschi Ernst gehörte seit 1996 ununterbrochen dem Vorstand des Heimatvereins an. In den 15 Jahren hat sie enorm viele ehrenamtliche Arbeit zum Wohle des Vereins geleistet. Der Kindergruppe "Nadel und Faden" sowie den Gruppen "Handarbeit und Spiele" und "Plattdeutsch" war sie in besonderer Art und Weise verbunden. Der Heimatverein wird sie nicht vergessen.

In der Generalversammlung am 22. Januar 2012 hat der Vorsitzende Heinz Tewes nach 12 Jahren sein Amt an Bernhard Iking abgegeben. Auf Vorschlag des Vorstandes hat die Generalversammlung Heinz Tewes nach Bernhard Hegemann und Paul Mensing zum dritten Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins ernannt. 2013 verabschiedete sich nach 8 Jahren Birgitt Sürken aus dem Vorstand. Die Aufgaben der Seniorenbetreuung hat Monika Jöhne übernommen. Ebenso hat Herbert Teigeler seinen Rücktritt aus dem Vorstand bekannt gegeben. Zum neuen Schriftführer wurde Heijo Plagemann gewählt.

Nach § 18 unserer Satzung können langjährige Vorsitzende, die sich im besonderen Maße für den Heimatverein verdient gemacht haben, zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden.

 

 

 

Folgende Personen wurden bis heute ernannt:

 

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Ehrenvorsitzender Bernhard Hegemann

Geboren am 01.08.1891 in Neuenkirchen bei Rheine.

Sohn eines Textilarbeiters und Kötters.

Ab 1920 Lehrer in Metelen.

1949 Ernennung z. Rektor;

1958 Pensionierung.

 

Heimatverein Vorsitzender von 1948 bis 1968

Er starb am 03.05.1974 

 

 

 

 

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Ehrenvorsitzender Paul Mensing

Geboren am 11.06.1927.

Beisitzer im Vorstand von 1968 bis 1970

Heimatverein Vorsitzender von 1970 bis 1999

 

 

 

 

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Ehrenvorsitzender Heinz Tewes

Geboren am 03.05.1939.

Heimatverein Vorsitzender von 1999 bis 2012

 

Mitgliederversammlung 2015

Ehrenmitgliedschaft als Dankeschön

 Von Dorothee Zimmer - Zeitungsgruppe Münstersche Zeitung/Westfälische Nachrichten

 

 

                     https://web.archive.org/web/20160306040700im_/http:/heimatverein-metelen.de/images/Vorstand%20mit%20Ehrenmitglieder%202015.jpg

 

Auf der Mitgliederversammlung des Heimatvereins Metelen am 25.01.2015 sind Heinz Rengbers (3.v.r.) und Agatha Bockholt (2.v.r.) zu Ehrenmitgliedern ernannt worden. Dazu gratulierte auch der aktuelle Vorstand bestehend aus Helmut Rengers, Inge Brans, Heijo Plagemann, Monika Jöhne, Hermann Schaten, Josef Fleige, Agnes Opitz, Werner Pöpping und Vorsitzender Bernhard Iking (v.l.). Foto: Dorothee Zimmer Metelen

 

Auf der Mitgliederversammlung des Heimatvereins ist der Vorstand im Amt bestätigt worden. Zudem entschied die Versammlung, zwei verdiente Akteure zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Und gleichsam als Überraschungsgast stattete das Stadtprinzenpaar einen Besuch ab.

Um den runden Geburtstag, den der Heimatverein im vergangenen Jahr beging, war kein Aufheben gemacht worden. Schriftführer Heijo Plagemann war er aber am Sonntag ein kleiner Hinweis wert. „85 Jahre Heimatverein Metelen, das ist schon eine stolze Zahl“, sagte er auf der Mitgliederversammlung, zu der Vorsitzender Bernhard Iking neben Ehrenmitgliedern auch Bürgermeister Gregor Krabbe und Pastor Thomas Stapper sowie Ochtruper Heimatfreunde im Bürgerhaus begrüßte.

Ein gemeinsames Kaffeetrinken ging dem offiziellen Teil voran. Frauen der Trachtengruppe sorgten aufmerksam für das Nachfüllen sich leerender Tassen, und das Akkordeontrio steuerte die schwungvoll musikalische Note bei. Ihnen sowie weiteren 14 Gruppen, die sich unter dem Dach des Vereins engagieren, galt Ikings besonderer Dank. „Es gibt so viele Aufgaben, die von Heimatfreunden übernommen werden. Dafür spreche ich ein großes Lob aus.“ Für ihren Einsatz über das normale Maß hinaus votierte die Versammlung auf Vorschlag des Vorstandes einstimmig dafür, Agatha Bockholt und Heinz Rengbers zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Iking stellte deren besondere Verdienste heraus. Agatha Bockholt gehörte unter anderem zwölf Jahre dem Vorstand an, beteiligte sich stets rege beim Reibeplätzchenbacken und sei „immer zur Stelle gewesen, wenn es etwas zu tun gab“. Ebenso verhielte es sich bei Heinz Rengbers. Er kümmere sich vor allem um die Pflege des Ackerbürgerhauses und sei ein Aktiver mit einem klaren Bekenntnis zum Ehrenamt.

Eine weitere Ehrung wurde Agnes Opitz zuteil. Die Mitarbeit im Vorstand der stellvertretenden Vorsitzenden jährte sich in diesem Jahr zum 30. Mal. Iking nannte sie „ein Urgestein des Heimatvereins“ und sagte: „Sie bewegt unheimlich viel.“

 

Ohne Gegenstimmen sprachen sich die Mitglieder für eine weitere Amtsperiode der turnusgemäß zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder aus. Sie bestätigten Bernhard Iking nach nunmehr drei Jahren in seinem Vorsitz, außerdem Helmut Rengers als Kassierer und Josef Fleige als Beisitzer. Kassenprüfer Willi Hasken hob Rengers gute Kassenführung hervor, die Entlastung von Vorstand und Kassierer erfolgte einstimmig. Iking erklärte zur Bereitschaft, den Vorsitz weiter übernehmen zu wollen: „Im Ehrenamt scheint nicht jeden Tag die Sonne, aber meine Frau und ein toller Vorstand unterstützen mich.“

 

Nicht mehr in der Vorstandsriege vertreten sind Hans Köning und Brigitte Möllers. Zu ihrem Einsatz – Köning als langjähriger Kassierer, Beisitzer und Pressewart, Möllers als Beisitzerin, Verantwortliche der Gruppe Nadel und Faden sowie bereitwillig Aushelfende – betonte Iking aufgrund der Abwesenheit beider: „Aus der Ferne sag ich Dankeschön.“ Die Leitung der Handarbeitsgruppe übernehmen Cilly Fleige und Mimi Wittrock-Kurberg.

 

Eine Stippvisite bei den Heimatfreunden machte das Stadtprinzenpaar Klaus und Miriam Blome. Die Tanzgarde in ihrem Gefolge trug mit einer Darbietung zum unterhaltsamen Teil bei.

 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2016

Beitrag jetzt zweistellig

von Martin Fahlbusch - Westfälische Nachrichten vom 19.01.2016

 

Der neue Vorstand des Heimatvereins präsentierte sich zusammen mit den neuen Ehrenmitgliedern Irene Mensing (vorne r.), Agnes Opitz ( 3.v.r.) und Erwin Looks (2.v.l.). nach dem Wahlgang.

 

                    https://web.archive.org/web/20160306040700im_/http:/heimatverein-metelen.de/images/Vorstand%20mit%20Ehrenmitglieder%202016.jpg

                    Foto: Martin Fahlbusch

 

Weitgehende Konstanz gibt es im Vorstandsteam des Heimatvereins auch nach der jüngsten Versammlung. Werner Pöpping rückte für die ausgeschiedene Agnes Opitz ins Leitungsgremium. Der jährliche Mitgliedsbeitrag wurde angehoben auf nunmehr zehn Euro.

 

Wird jetzt aus der Mitte des Heimatvereins Metelen ein riesiger Shanty-Chor gebildet? Während der Mitgliederversammlung am Sonntagnachmittag im Bürgerhaus konnte man diesen Eindruck gewinnen. Grund: Die rund 100 Mitglieder, die den Weg in den Saal gefunden hatten, wurden auf nette Art zum Singen – sagen wir besser zum Üben – vergattert. Gut, anfangs wusste noch niemand von seinem Glück, denn es ging mit einem gemütlichen Kaffeetrinken los. Hierbei präsentierte sich die Trachtengruppe um Agatha Bockholt nicht nur malerisch, sondern sorgte auch für heißen Nachschub in den Tassen. Und die Akkordeon-   gruppe des Heimatvereins machte die Unterhaltungsmusik dazu.

 

Die ersten Regularien der Tagesordnung gingen glatt über die Bühne, nicht zuletzt dank des knappen Jahresrückblicks von Schriftführer Heijo Plagemann und den präzisen Zahlen- informationen von Kassierer Helmut Rengers. Da konnte Kassenprüfer Josef Bockholt nur die Entlastung des Vorstandes vorschlagen, was die Versammlung einstimmig tat. Danach jedoch wurde es ernst. Zumindest, was die Chorproben anging, denn der Vorsitzende ließ zur Auflockerung der Tagesordnung immer wieder Lieder singen, die die Akkordeongruppe begleitete. Einstimmig ging die Wahl des neuen stellvertretenden Vorsitzenden Werner Pöpping über die Bühne. Heijo Plagemann wurde als Schriftführer bestätigt, Monika Jöhne und Hermann Schaten fungieren weiterhin als Beisitzer im Vorstand. Jürgen Schmitter wurde als neuer Kassenprüfer bestimmt.

 

Die Versammlung zeichnete einhellig die neuen Ehrenmitglieder Irene Mensing, Agnes Opitz und Erwin Looks aus. Apropos Agnes Opitz: Es kam schon etwas Wehmut auf, als die Versammlung die verdiente Vorstandsfrau, die über 30 Jahre für den Verein geackert hat, nun als stellvertretende Vorsitzende verabschieden musste.

Kaum zu glauben, aber seit 30 Jahren war der Mitgliedsbeitrag konstant. Der Vorstand plädierte für eine moderate Anhebung auf neun Euro pro Kopf. „Komm wat soll dat, sagen wir sofort zehn Euro. Der Verein macht doch so viel“, brach Karl Hollekamp das Eis und die Versammlung war einstimmig seiner Meinung.

 

Auf Anregung von Paul Mensing wurde auch das Thema „Neue Vechte“ diskutiert. „Wir müssen aufpassen, dass wir die Mühle in ihrer Funktion als Kulturgut vorzeigen können“, mahnte er. Demgegenüber freute sich Karl Hollekamp über das Projekt „Gibt Metelen die Heide zurück“.

Vorsitzender Bernhard Iking freute sich über die vielen Angebote, die beispielsweise das neue Jahresprogramm ausweist. „Ich will ausdrücklich allen Leuten danken, die hier dabei sind“, hob er das Engagement vieler hervor. Aber er warb zudem dafür, sich auch aktiv zu beteiligen. „Nur so bleiben wir ein lebendiger und umtriebiger Verein.“

 

 

 

 

 

 

 

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