- 17.08.2026 Vorstandssitzung
- 18.08.2026 Öko-Gruppe
- 27.08.2026 Pättkesfahrer
- 01.09.2026 Öko-Gruppe
- 01.09.2026 Mühlenausschuss
- 08.09.2026 Gruppe Nadel+Faden
- 15.09.2026 Öko-Gruppe
- 16.09.2026 Holzbastelgruppe
- 21.09.2026 Vorstandssitzung
- 22.09.2026 Gruppe Nadel+Faden
- 24.09.2026 Pättkesfahrer
- 29.09.2026 Öko-Gruppe
- 30.09.2026 Holzbastelgruppe
- 06.10.2026 Gruppe Nadel+Faden
- 06.10.2026 Mühlenausschuss
Aktuelles


Erstmalig in Metelen organisierte der Heimatverein ein Sommernachtspicknick. Bei bestem Wetter trafen sich am 01.08.2026 über 100 Teilnehmende im Mühlenpark an der Vechte um gemeinsam einige schöne Stunden bei leckerem Essen und Getränken zu verbringen.


Die Fahrt ins Blaue, Der Heimatverein war unterwegs
Wochenlang wurde im Dorf gerätselt wohin es gehen würde, doch das Geheimnis hielt bis zur sprichwörtlich letzten Sekunde. Der Heimatverein Metelen bewies Mut zum Unbekannten und schickte über 50 erwartungsvolle Teilnehmer auf eine klassische „Fahrt ins Blaue“. Einzige Bedingung für die Mitreisenden: Vertrauen in die Reiseleitung und Lust auf eine Überraschung.
Pünktlich um 8:00 Uhr morgens herrschte am Metelener Busbahnhof bereits geschäftiges Treiben. Die Plätze im modernen Reisebus waren schnell besetzt. Doch wohin die Reise an diesem Tag führen sollte? Davon hatte zu diesem Zeitpunkt noch niemand der über 50 Teilnehmer auch nur den leisesten Schimmer.
Erst als der Fahrer den Motor startete und die Türen geschlossen waren wurde das streng gehütete Geheimnis um den Zielort gelüftet: Es ging ins Emsland nach Aschendorf und Papenburg.
Hinter der Aktion steckte Markus Ossendorf. Als Ideengeber und Hauptorganisator hatte er die Fäden im Hintergrund gezogen, die Route geplant und dafür gesorgt, dass vorab nichts durchsickerte.
Die erste Station der Reise war der Heimat- und Bürgerverein Aschendorf. Dort wurde die Reisegruppe aus Metelen am Heimathaus bereits erwartet. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung ging es rasch an die Vorstellung des Vereinslebens und der Räumlichkeiten.
Die Teilnehmer aus Metelen zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Anlage und Arbeit der Aschendorfer Kollegen. Während einer zweistündigen Führung über das Gelände erhielten die Gäste aus dem Münsterland tiefe Einblicke, gespickt mit vielen spannenden Informationen und historischen Geschichten.
Nach so vielen Eindrücken tat eine Stärkung gut: Im nahegelegenen Landgasthof Tepe kam die Reisegruppe zum gemeinsamen Mittagessen zusammen. Frisch gestärkt übernahm anschließend die gebürtige Metelenerin Magdalena Thoms das Kommando und führte die Gruppe zurück in den Bus. Sie begleitete die Metelener als fachkundige Reiseleitung auf einer interessanten Stadtrundfahrt durch Papenburg und wusste die Besonderheiten der Kanalstadt lebendig zu erläutern.
Der letzte Programmpunkt des Tages führte die Gruppe zur Von-Velen-Anlage. Hier tauchten die Heimatfreunde tief in die Entstehungsgeschichte Papenburgs ein und erhielten anschauliche Informationen über die beschwerliche Arbeit des Torfstechens in früheren Zeiten.
Am späten Nachmittag trat die Reisegruppe schließlich die Heimreise an. Müde, aber voller Begeisterung und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, erreichte der Reisebus gegen 19:30 Uhr wieder Metelen. Das Fazit aller Beteiligten stand schnell fest: Die Fahrt ins Blaue war ein voller Erfolg, der den Zusammenhalt und den Austausch untereinander einmal mehr gestärkt hat. Großen Applaus gab es zum Ende eines rundum gelungenen Tages für den Organisator Markus Ossendorf.
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Mit Yoga in die Woche starten
Der Heimatverein Metelen bietet nach den Osterferien in der Zeit vom 13.04. – 18.05.2026 einen Schnupperkurs im Kundalini Yoga an. Der Kurs findet an 5 Terminen jeweils montagsmorgens (13.04., 20.04., 27.04.,04.05. u. 18.05.) in der Zeit von 10:00 – 11:30 Uhr in der kleinen Sporthalle an der Ochtruper Straße statt. Die Kosten betragen 45,00 EUR und es können sich sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder des Heimatvereins anmelden. Die Anmeldung gilt als erfolgt, sobald die Kursgebühr eingegangen ist. Die Bankverbindung hierfür steht am Ende dieses Artikels. Anmeldeschluss ist der 09.04.2025. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Kundalini Yoga ist ein Weg Körper, Geist und Seele durch dynamische Körperübungen und Atemtechniken in Einklang zu bringen. Es erfordert keine besonderen Fähigkeiten und ist für Menschen jeden Alters, sowie für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet.
Kundalini Yoga ist ein Yoga des Bewusstseins und der Atem hat einen zentralen Stellenwert. Wir lernen unsere vitalen Kräfte zu stärken, Verspannungen zu lösen, die Herausforderungen in Alltag und Beruf besser zu meistern und Stress abzubauen.
Anmeldungen bitte per E-Mail an , oder telefonisch bei Ingrid Weyring , Tel. 02556/7943.
Mitzubringen sind:
Gymnastikmatte, Handtuch, dickes Kissen (ideal Yoga-Kissen), Decke zum Zudecken für die Tiefenentspannung, dicke Socken und Trinkwasser.
Die Kursleitung hat Antonia Herdering
Bankverbindungen Heimatverein Metelen e.V.
Kreissparkasse Steinfurt: BIC: WELADED1STF IBAN: DE08 4035 1060 0005 5165 88
Volksbank Gronau-Ahaus: BIC: GENODEM1GRN IBAN: DE82 4016 4024 4301 1818 00
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Am 26.03.2026 waren 22 Pättkesfahrer vom Heimatverein Metelen auf Schusters Rappen unterwegs. Gestartet wurde auf dem Mühlengelände mit Pkw´s zur Haarmühle in Alstätte. Von dort starteten die Teilnehmenden ins Witte Venn. Zunächst wurde ein Blick in die Haarmühle geworfen. Danach überquerte man schon nach wenigen Metern die deutsch/niederländische Grenze und tauchte ab in die abwechslungsreiche Heide-und Moorlandschaft des Witte Venn. Festes Schuhwerk war erforderlich, da es einige Tage vorher heftig regnete. Auch während der 6,5 km langen Wanderung kam einiges von oben. Regen, Graupel und dazu ein unangenehmer Wind. Glücklicherweise haben unsere holländischen Nachbarn an vielen Stellen sogenannte Knüppeldämme installiert, die zur Sicherheit gegen Ausrutschen auch noch mit Draht bespannt sind. Beeindruckend waren auch die großen Rhododrendonbüsche. Zum Abschluss und vor der Rückfahrt ließen alle den Nachmittag bei Kuchen und Kaffee ausklingen.
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Schnatgang 2026
Zum Schnatgang des Heimatverein Metelen trafen sich am Samstagmorgen 29 Erwachsene und zwei Kinder auf dem Mühlengelände.
Gestartet wurde um 10.00 Uhr in Richtung der Ortsgrenze zu Ochtrup an der Ochtruper Straße. Nach wenigen Metern erreichte man
den ersten historischen Grenzstein von 1739 (Grenze: Drostei und Stift Metelen) südlich des Grabens am Waldrand südwestlich der
Ochtruper Straße. Dazu musste der tiefe Graben überwunden werden, um die Inschriften zu lesen.
Danach ging es zum zweiten Grenzstein über an einen frisch mit Gülle gedüngten Acker. Am Wegedreieck am Ende einer Wallhecke
hinter der Besitzung Stücker in der Weinerbauerschaft, an dem die Spitze abgetragen ist. Das Fragment der Inschrift zeigt wohl die
Jahreszahl 1739 und „Haus Welbergen/Marcken/Richter der /Weiner Marck.“
Um den Horner Bach exakt an dem Grenzverlauf zu überqueren, musste ein kleiner Umweg eingelegt werden. Danach erreichte
man das Zwischenziel um eine Mittagspause einzulegen. Hier stärkte sich die Teilnehmenden mit einer Erbsensuppe, die schon
bereit stand.
Nach der Stärkung und guten Gesprächen musste nur der angrenzende Acker überquert werden. Dort fand man einen sogenannten
Dreiseiter in ein einer Wallhecke am Feldrain mit der gleichen Jahreszahl wie an dem vorherigen Grenzstein. Dieser dreiseitige
Grenzstein steht an dem Punkt, wo heute die Gemeinden Heek, Metelen und Ochtrup zusammentreffen. Auf der Seite zu
Metelen steht: 1739 AO: T: VON NOGEL ABDISSINE ZU METELEN MARCKENRICHTERINNE. Auf der Seite zu Ochtrup in eingraviert:
1739 HAUS WELBERGEN ERBMARCKENRICHTER DER WEINER MARCK. Die Seite zur Ammerter Mark ist unbeschriftet.

Der nächste Grenzstein südlich der Eper Straße steht gegenüber dem Kreisgrenzstein. Um ihn zu erreichen, gingen alle vorsichtshalber
über eine befestigte Straße, da die Grenze entlang von Wallhecken über sehr nasse Felder führte. Dort reichten auch wasserdichte
Wanderschuhe nicht aus. Die Gravuren sind stark verwittert, sind aber wohl ähnlich den vorherigen.
Entlang von Wallhecken mit mächtigen Eichen, über oder auch unter Stacheldraht, fand man einen stark verwitterten Stein am Feldrain
am Kopfpunkt einer Wallhecke ohne Inschrift. Nachdem alle ein Wiesengatter überwunden hatten, ging es weiter an der Grenze zu
Nienborg entlang vom Strönfeld und Füchte/Callenbeck zum Grenzstein an der rechten Seite der Nienborger Straße. Die Inschrift auf
der Vorderseite „1709 H.C. VON BEVERFOERDE MARKR“. Die Rückseite ist nur schwer zu entziffern. Vor einigen Jahren wurde der
Stein von 1709 wieder aufgestellt, der einige hundert Meter entfernt vom Standort in Richtung Epe in einer Wiese unter der Grasnarbe
entdeckt wurde. Ein weiterer Markenstein – jedoch unbeschriftet – befindet sich links der Nienborger Straße , wo die Gemeindegrenze
abknickt.
Das war der letzte Stein auf dem ersten Drittel des Schnatgangs rund um Metelen. Der Gang endete am Heeker Damm. Ursprünglich
vorgesehen war von dort mit Pkw wieder den Ausgangspunkt zu erreichen. Da aber alle noch nicht zu erschöpft waren, marschierten die
Teilnehmenden wieder in Richtung Ortskern. Nach 14 Kilometer ging es dann in die gute Stube des Heimatvereins ins Ackerbürgerhaus.
Dort ließ man den Tag mit kühlen Getränken und einem kräftigen Essen ausklingen. Alle stellten abschließend fest, dass gutes Schuhwerk
erforderlich war. Bei den schon frühlinghaften Temperaturen waren die meisten zu warm gekleidet.








